(lg) Ein Tag scheint fast zu kurz, wenn die Familie einen Besuch im KL!CK Kindermuseum Hamburg im Osdorfer Born plant. Und zwar nicht nur, weil das Kindermuseum mit 1.500 Quadratmetern Außen- und 1.300 Quadratmetern Innenfläche zu den größten Deutschlands gehört, sondern weil es darauf auch jede Menge zu entdecken gibt.
Aktiv erleben: Die Ausstellungen im Museum
Ständige Ausstellungen sind:
Urgroßmutters Alltagsleben. Wie war in den 50ger Jahren (in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg und während des beginnenden Wirtschaftsaufschwungs) die Hausarbeit geregelt? Welche Arbeiten gab es eigentlich? Für sie sicher einige überraschende Antworten finden Kinder hier.
Baustelle – betreten erbeten. Echte Steine, Dachziegel und Fliesen, Bagger und Bauwagen, all das finden kleine Baumeister hier.
Geld und Gut. Kinder, die sich dafür interessieren und an einem Rollenspiel über den Kreislauf des Geldes teilnehmen wollen, sollten rechnen und lesen können.
Treffpunkt Körper. Eine Reise durch den eigenen Körper, Spannendes über die Sinne und ein Rollenspiel, bei dem man seine Angst vor dem Zahnarzt verringert – diese feste Ausstellung gehört zu den Highlights des Museums.
Die Wechselausstellung 2011:
Ruhe im Karton. Besonders interessant für Großeltern und Eltern, denen die Kinder manchmal zu laut werden. Hier erhalten sie Tipps, was man dagegen tun kann – und zwar ohne Schimpfen.
Wichtig: Damit weder Oma und Opa noch die Enkel während des Museumsbesuchs die Kräfte verlassen, gibt es natürlich ein Café.
Dreimal ein dickes Lob für KL!CK Kindermuseum Hamburg:
Die wirklich sehr kurzweilige Aufbereitung der Ausstellungen, die Kinder (und) Eltern und Großeltern zum Ausprobieren, Mitmachen und Lernen animiert.
Ein eigener Kleinkinderbereich, in dem Großeltern und Eltern mit Kindern unter 2 Jahren ihren Spaß haben. Die Kleinen können dabei unverkrampft Phänomene wie Luft und Spiegelungen, Licht und Farben kennen lernen.
Das Museum bietet wirklich besondere Kindergeburtstage an: Man entscheidet sich für ein Thema und wird von einer pädagogischen Fachkraft zwei Stunden lang auf eine abenteuerliche und lehrreiche Reise mit genommen. Verpflegung übernimmt man entweder selbst oder bucht den Catering-Service.